Leben auf dem Land

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Mit einem Stück Land und einem schmucken Heim

Die Erde soll dazu gebracht werden, ihre Kraft hervorzubringen, aber ohne den Segen Gottes könnte sie nichts tun. Am Anfang schaute Gott auf alles, was er gemacht hatte, und bezeichnete es als sehr gut. Der Fluch traf die Erde als Folge der Sünde. Aber soll der Fluch durch die Vermehrung der Sünde vergrößert werden? Die Unwissenheit verrichtet schon ihr unheilvolles Werk. Träge Knechte verschlimmern die Lage durch ihre schlechten Gewohnheiten. LL 33.1

Viele sind unwillig, ihr Brot im Schweiße ihres Angesichts zu verdienen, und weigern sich, den Acker zu bebauen. Aber in den Tiefen der Erde sind Segnungen für die versteckt, die den Mut, den Willen und die Ausdauer aufbringen, ihre Schätze zu heben. Väter und Mütter, die ein Stück Land und ein schmuckes Heim besitzen, sind Könige und Königinnen. LL 33.2

Viele Bauern erzielen von ihrem Land nicht die angemessenen Einkünfte, weil sie diese Arbeit als erniedrigend ansehen. Sie erkennen nicht, dass sie ein Segen für sie und ihre Familien sind. Alles, was sie erkennen, ist nur das Brandmal der Knechtschaft. Ihre Obstgärten sind vernachlässigt, die Ernte wird nicht zur rechten Zeit eingebracht und eine rein oberflächliche Arbeit wird beim Bearbeiten des Ackers getan. Fundamentals of Christian Education 326.327 (1894). LL 33.3