Ruf an die Jugend

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Kapitel 124: Der Wert der Erholung

Christen sollten die frohesten und glücklichsten Menschen sein. Sie haben die Gewißheit, daß Gott ihr Vater und Freund ist. RJ 232.1

Viele bekenntliche Christen stellen die christliche Religion nicht überzeugend dar. Sie wirken verdrießlich, als lebten sie im Dunkeln. Ihr Gespräch dreht sich oft um die großen Opfer, die sie bringen mußten, um Christen zu werden. Sie wenden sich an solche, die sich nicht zum Herrn Jesus bekannt haben, und geben ihnen durch ihr eigenes Beispiel zu verstehen, daß sie auf alles verzichten müssen, was ein frohes und freudvolles Leben ausmacht. Sie verdunkeln die selig machende Hoffnung des Christen. So entsteht der Eindruck, als seien die Forderungen Gottes auch für die gehorsame Seele eine Last, und daß alles, was Freude vermittelt und ergötzt, geopfert werden müsse. RJ 232.2

Diese Klasse bekenntlicher Christen stellt nicht das echte Christentum dar. Gott ist Liebe. Wer in Gott bleibt, der bleibt in der Liebe. Wer die Liebe und das zärtliche Erbarmen unsres himmlischen Vaters kennen gelernt hat, wird Licht und Freude mitteilen, wo er auch ist. Eines solchen Gegenwart und Einfluß auf die Umgebung ist wie der Duft von Blumen, weil er mit Gott und dem Himmel verbunden ist. Reinheit und himmlische Güte strahlen von ihm auf alle aus, die mit ihm zusammenkommen. Das macht ihn zum Licht der Welt und zum Salz der Erde. Er ist wirklich ein Geruch des Lebens zum Leben, nicht aber ein Geruch des Todes zum Tode. RJ 232.3